Google schickt grade immer mehr Traffic auf meinen Beitrag über Leerzeilen auf Instagram. Deshalb habe ich grade spontan entschieden zusätzliche Instagram Tipps hinzuzufügen. Heute ist schließlich Tiny Tools Tuesday.  Instagram Bio formatieren steht auf dem Programm. In diesem Beitrag verrate ich Dir 3 Tipps für Deine Insta Bio.

Was bringt die Instagram Bio?

Deine Bio auf Instagram ist quasi das Gesicht von Deinem Profil. Alle Infos in der Bio helfen den Usern zu verstehen, was Du zu bieten hast. Die Bio liefert Dir auf 150 Zeichen Platz dafür bei der Community das Bedürfnis zu kreieren Dir zu folgen. Ganz abgesehen davon ist der „Link in Bio“ einer der wenigen Orte, an denen Du den User zu externen Inhalten schicken kannst.

150 Zeichen, ein Link und ein Profilbild…das ist nicht besonders viel Platz. Und das ist aus meiner Sicht auch gut so, denn Du musst Deine Botschaft auf den Punkt bringen. Und damit wird die richtige Formatierung der Bio umso wichtiger. Ich zeige Dir hier, was besonders wichtig ist.

Klicke in Deinem Profil auf Profil bearbeiten und Du kannst die folgenden Felder bearbeiten.

Instagram Screenshot: Instagram Bio formatieren

Instagram Profil Screenshot

Das Profilbild

Wähle ein Profilbild, welches einzigartig ist und eindeutig für Dich steht. Bei Marken und Unternehmensprofilen ist das in der Regel das Logo. Bei einem persönlichen Profil macht es Sinn ein Gesicht zu wählen. Achte bei der Wahl darauf, dass Instagram eine Handy-App ist und das Bild besonders klein angezeigt wird. Nahaufnahmen mit wenigen Details sind oft besser zu erkennen als Bilder vom ganzen Körper. Außerdem transportiert man über Gesichter die meisten Emotionen.

Eine gute Möglichkeit ist Dein Gesicht freizustellen und eine prägnante Farbe für den Hintergrund zu wählen. So fällst Du auf und gehst in dem kleinen Profilbild nicht unter.

 

Der Benutzername

Jedes Instagram Profil verfügt über einen Namen und einen Benutzernamen. Der Benutzernamen ist wichtig, wenn andere Profile Dich verlinken. In diesem Fall erscheint Dein Benutzername hinter dem @.

Für Benutzernamen gelten folgende Regeln:

  • Jeder Benutzername wird nur genau einmal vergeben
  • Leerzeichen sind nicht erlaubt
  • Alle Zeichen werden kleingeschrieben
  • Die einzigen erlaubten Sonderzeichen sind . und _

Ein Benutzername sollte so kurz wie möglich und so lang wie nötig sein. Im besten Fall wählst Du in allen sozialen Netzwerken den gleichen Namen. So finden Deine Fans Dich besonders einfach.

 

Der Name

Der Name ist quasi der Titel des Profils. Und hier darfst Du nun auch Groß- und Kleinschreibung verwenden und Leerzeichen setzen. Dein Name ist Fett und damit die erste Info, die Fans sehen, wenn Sie auf Dein Profil klicken. In Businessprofilen sollte hier der Unternehmens- oder Markenname stehen. In persönlichen Profilen macht es Sinn den eigenen Namen um ein Keyword zu ergänzen, welches das Thema des Accounts beschreibt. In Profilen, deren Fokus auf Nischenthemen liegt, sollte hier das entsprechende Thema dargestellt werden.

Wichtig ist es hier ein Keyword einzupflanzen, welches sowohl den Usern als auch dem Instagram-Algorithmus hilft, Deinen Account zu verstehen. Denn so wie Webseiten für Google optimiert werden, lohnt es sich auch Instagram Profile zu optimieren.

 

Der Steckbrief

Beim Thema Instagram Bio formatieren haben die meisten als erstes den Steckbrief im Kopf. Hier kannst Du dich auf 150 Zeichen präsentieren. Wer in der Handy App den Steckbrief anlegt, wird feststellen, dass Zeilenumbrüche nicht dargestellt werden. Es gibt jedoch zwei kleine Umwege, mit denen Du Zeilenumbrüche einfügen kannst.

Lösung 1: Öffne Dein Profil auf dem Desktop anstatt in der Handy App. Zeilenumbrüche aus der Desktop-Anwendung werden nämlich übernommen.

Lösung 2: Erstelle Deine Bio in einer Notiz-App auf dem Handy und füge den fertigen Text in die Instagram-App ein.

Wichtig ist, dass der Steckbrief aufgeräumt und sortiert aussieht. Mit Hilfe von Leerzeilen und Emojis kannst Du Deine Botschaft klar und deutlich darstellen. Treib es nicht zu wild mit Hashtags und @Verlinkungen. Seitdem diese als Links in die Bio eingefügt werden können, sehe ich immer mehr Profile voller Hashtags. Diese Hashtags führen Deine Profilbesucher weg, anstatt sie auf dem Profil zu halten. Also macht ein Hashtag nur Sinn, wenn dieser gebrandet ist und sich dahinter User Generated Content versteckt. Und dieser User Generated Content muss sich um Dich und Deine Marke drehen, damit daraus ein Vorteil für Dich entsteht. Ansonsten hast Du mehr davon, wenn Du die User auf Deinem Profil hältst und über den Content begeisterst.

 

Der Link

Dieser eine Link ist wohl das Geilste, was Instagram zu bieten hat. Während viele sich immer mehr Optionen für Verlinkungen wünschen, bin ich großer Fan von diesem einen Link. Wenn Du vom „Link in der Bio“ sprichst, weis jeder was gemeint ist. User müssen sich nicht überlegen, wo sie klicken, denn es gibt ja nur diese eine Möglichkeit. Egal ob aus Stories oder Posts, das Ziel mit diesem Link ist eindeutig. Genau deshalb ist der Link so wertvoll.

Achte darauf, dass der Link gut aussieht. Wenn Deine Besucher vorhersehen können, was dahinter passiert und daraus ein Bedürfnis entsteht, werden die User dem Link folgen. Um das zu erreichen, ist es sinnvoll den Link entsprechend zu betiteln. Das kannst Du bei WordPress direkt im Linkziel tun. Alternativ wirf mal einen Blick auf Bitly. Bitly hilft Dir dabei Links zu kürzen und anzupassen.

 

Fazit

Das waren ein paar kleine Tipps mit großer Wirkung. Wer seine Bio richtig formatiert, wird schnell mehr Menschen erreichen. Wenn Du bereits eine Community aufgebaut hast, dann frag doch einfach mal bei Deinen Abonnenten nach, was die von Deiner Bio halten. So verbindest Du Community Management mit Kanaloptimierung. Die meisten User fühlen sich so besonders wertgeschätzt und freuen sich, wenn sie mitentscheiden dürfen.

Wenn Du neu bist auf Instagram, frag Menschen aus Deinem Umfeld nach Feedback. Marketing für sich selbst ist oft deutlich schwerer als für andere. Wenn Dir der Beitrag gefallen hat, freue ich mich sehr über Kommentare. Auf Instagram findest Du „The Real Marketing Blog“ übrigens unter @realmarketingblog. Kennst Du besonders gut formatierte Instagram Profile?

Das wars von mir für heute…bis zum nächsten mal und viele Grüße aus Berlin.

 

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