Wie gut ist meine Marketing-Idee?

Das Warum im Social Media Marketing

Warum tue ich eigentlich genau was? Warum veröffentliche ich einen Bildpost mit mehreren Links. Was möchte ich von welcher Zielgruppe? Und welcher Social Media Kanal ist eigentlich und überhaupt der Richtige?

Um das ganze Ausmaß der Fragestellung zu verdeutlichen, ist es wichtig das Große, Ganze nachvollziehen zu können. Sich erst einmal einen groben Überblick über beteiligte Faktoren zu verschaffen , hilft enorm bei der Bewertung von verschiedensten Faktoren der  Online-, bzw. Social Media Marketingaktivitäten.

Oftmals hat man wirklich eine gute Idee und will diese direkt in der Praxis umsetzen. Dann werden kleine Zweifel und Bedenken häufig mit einem …“ja das schauen wir dann einmal…“ oder …“ach, das bekommt man schon irgendwie hin…“ aus dem Weg geräumt. Obwohl ein näherer Blick auf die Zweifel und Herausforderungen gerade zu Beginn viel Zeit, Geld und Aufwand gespart hätte.

Doch wie soll man Marketing-Ideen spontan gut bewerten, ohne das das „Outcome“, also das Was am Ende dabei herauskommen soll, genau abgeschätzt werden kann?

Hier kommen wir zur eigentlichen Überschrift dieses Beitrags.

Im Marketing, bzw. im Social Media Marketing ist das Verständnis vom „Großen Ganzen“ essentiell. Für ein gutes Social Media Marketing ist das Beherrschen der Klaviatur des klassischen Marketings beste Voraussetzung für ein erfolgreiches Engagement auf den verschiedenen Social Media Kanälen.

Ein Verständnis folgender Punkte des klassischen Marketings, welche auch im Marketing-Mix zusammengefasst werden, sind äußerst hilfreich:

  • Die 4 P des Marketing Mixes (Price, Product, Place und Promotion), diese werden im Web 2.0 durch weitere Punkte ergänzt (Personell, Physical Facilities, Public Voice).
  • Auch das Werbewirkungsprinzip „AIDA“ (Attention, Interest, Desire, Action) hilft bei der Beurteilung der Wirksamkeit der eigenen Idee.

Die Herausforderungen des Web 2.0 haben das Machtverhältnis zwischen Käufern und Verkäufern grundlegend verändert. Mehr oder weniger verständliche Aussagen wie „Vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt“ , „Mass indiviualization statt Mass production „  oder „Vom Push zum Pull-Prinzip“ sind zwar grundlegend richtig, aber selten hilfreich wenn es um die Bewertung von kurzfristigen Ideen für das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung geht.

Das Unternehmen heutzutage die Qual der Wahl zwischen verschiedensten Interkationen hinsichtlich Ihres Produktes oder Dienstleistung haben, eröffnet ganz neue Möglichkeiten der Ideenbewertung. Es muss nicht immer gleich Mehr Abverkäufe, Mehr Umsatz oder Neukundengewinnung heißen – Mittlerweile sind verschiedenste Interaktionen, wie Likes, Kommentare und geteilte Inhalte auf Social Media Kanälen enorm wichtig für Unternehmen geworden.

Mit diesen Interaktionen lassen sich wichtige KPI´s (Key Performance Indicators) berechnen, welche einem Unternehmen ganz genau sagen, ob diese auf dem richtigen Weg zur Zielerreichung gemäß Unternehmensstrategie sind. Das heißt aber auch das Ideen, die Interaktionen bringen, ganz neu bewertet werden können. Mit dem TRMB-Verfahren lässt sich in kurzer Zeit die Relevanz und Machbarkeit einer Idee gut bewerten.

Also, welches sind die wichtigen, ausschlaggebenden Punkte bei der Bewertung von Ideen im Online- und Social Media Marketing? Das TRMB-Verfahren arbeitet mit einer einfachen Infografiken. Mit Hilfe dieser TRMB-Infografik zur Ideenbewertung kann einfach und schnell jeder Idee ein Wert zugeordnet werden, der Aussage darüber trifft, ob sich die Umsetzung einer Idee für ein Businessmodell lohnt.

TRMB-Checkliste zur kurzfristigen Bewertung von Ideen im Online- und Social Media Marketing:

  1. Passt die Idee zu dem Ziel, welches ich erreichen möchte? (Umsatz, Image, Bekanntheit, Kundenzufriedenheit, etc.
  2. Wie gefällt die  Idee meiner Zielgruppe? (Soziodemographisch, Persona, Sinus-Milieu, Nutzertypen)
  3. Reichen meine Mittel, also mein Budget, Zeit, Ressourcen, Personal, Technik und/oder eigenes Können zur Umsetzung aus?
  4. Kann ich alle „Stationen“ der Idee funktional erklären? Also den gesamten Ablauf z. B. in einer Roadmap darstellen (Plattform, Weiterleitungen, Beitragsarten, Formulare, Gewinnspiele, Einsendungen, Zeitraum)
  5. Habe ich nachgelagerte Prozesse berücksichtigt? (Community Management, CRM)
  6. Nutze ich Vorteile und Möglichkeiten geschickt aus? (Symbiosen durch Crossmedia-Corporate-Content, Partnerschaften, Kontakte)

Mit diesen ersten Überlegungen, welche fast alle strategischer Natur sind, lässt sich schon eine recht gute Einordnung der Idee in „Überlegenswert“ und „Völliger Mumpitz“ vornehmen.

Denn auch, wenn es bestimmt super klingt einen Heißluftballon mit dem Neukirchendorfer Knabenchor, welcher eine Lobeshymne über meinen kleinen Schmuckbetrieb trällert, Samstags im Tiefflug über den Wochenmarkt am Stellwerk Neukirchdorf fliegen zu lassen; lässt sich in diesem Fall ein besseres Outcome mit einem voraussichtliche niedrigeren Budget, Planungs- und Zeitaufwand erreichen.

TRMB-Infografik zur kurzfristigen Bewertung von Ideen im Online und Social Media Marketing

Strategische Fragestellung zur Ideenbewertung im online Marketing

Strategische Fragestellungen zur Ideenbewertung im online Marketing

 

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